ESC 2019: Mit Sisters nach Israel

Unser Song für Israel steht fest. Die Band S!sters hat sich im Vorentscheid gegen die Konkurrenz durchgesetzt und wird Deutschland in diesem Jahr beim Eurovision Song Contest vertreten.

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Fr., 1. März, 13:16 Uhr

 

Unser Song für Israel steht fest. Die Band S!sters hat sich im Vorentscheid gegen die Konkurrenz durchgesetzt und wird Deutschland in diesem Jahr beim Eurovision Song Contest vertreten. Die Meinungen der Fans gehen stark auseinander. Manche glauben an ein Debakel. Andere sehen gute Chancen für Deutschland. Kann das Duo um Laurita Spinelli und Carlotta Truman mit den Top-Favoriten mithalten?

 

Die Jury und die Zuschauer haben gewählt. Die Band S!sters hat sich am vergangenen Freitag mit dem Song „Sister“ gegen sechs weitere Konkurrenten durchgesetzt und fährt somit für Deutschland zum ESC 2019 nach Israel. Das Duo erhielt von der internationalen Jury sowie den Zuschauern die meisten Stimmen. Doch obwohl die Fans für das Ergebnis mitverantwortlich sind, gibt es nicht nur Zuspruch für die Gewinnerinnen.

 

Vom „letzten Platz“ ist im Netz die Rede. Die beiden Frauen werden als „Heulbojen“ bezeichnet und der Gesang mit „Gejaule“ verglichen. „Zu weichgespült“ sei der Song und außerdem ein „Schlaflied“. Manch anderer nimmt es sogar mit Humor. In der ersten Textzeile singt das Duo „I’m tired. Tired of always losing“ (Ich bin müde. Müde, immer zu verlieren). Daher kann „uns immerhin niemand fehlende Selbstironie vorwerfen“.

 

Erschwerend kommt noch hinzu, dass der Song eigentlich für die Schweiz geschrieben wurde, er es dort aber nicht in die Live-Sendung geschafft hat. Was für die Eidgenossen zu schlecht war, ist für uns genau richtig. So die Meinung der Kritiker.

 

Aber ist es wirklich so schlimm? Immerhin haben auch die Zuschauer gewählt und ihren Beitrag geleistet, dass S!sters den Vorentscheid gewonnen hat. ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Scheiber hat daher natürlich eine ganz andere Meinung. Er bezeichnet das Duo als „Vollblutsängerinnen“ und „absolut glaubwürdig“. Truman und Spinelli würden den Song sehr gut interpretieren und daher ein würdiger Vertreter für Deutschland sein.

 

Die Messlatte für S!sters ist natürlich hoch. Im vergangenen Jahr erreichte Michael Schulte den starken vierten Platz. Daran muss sich das Duo messen. Bei den Buchmachern gibt es derzeit eine klare Tendenz. Eine ähnlich starke Platzierung wird S!sters nicht gelingen. Die höchste Quote für einen deutschen Sieg gibt es mit 26.00 bei Ladbrokes. Damit reicht es gerade mal zu einem Platz in den Top-15. Zum Vergleich: Top-Favorit Russland wird bei Bethard mit 4.50 in den Wettbewerb geschickt. Außerdem kommen die Schweden noch auf eine einstellige Quote. Bei William Hill werden die Skandinavier mit 7.00 geführt.

 

Die härteste Konkurrenz von Russland und Schweden sehen die Wettanbieter derzeit in Italien und den Niederlanden. Die Italiener kommen bei William Hill auf eine Quote von 10.00, die Niederlade bei betway auf 15.00. Auch die Ukraine wäre so ein Kandidat gewesen, doch das Land hat seine Teilnahme nach einem Eklat um die Sängerin Maruv abgesagt.  Ob Deutschland davon profitieren kann und wie S!sters in diesem Jahr abschneiden wird, erfahren wir am 18. Mai in Tel Aviv.

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