Boxen: Fury will zurück an die Spitze

Der Mega-Fight zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury rückt immer näher. Am 2. Dezember stehen sich die beiden Schwergewichtler im Staples Center in Los Angeles gegenüber.

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Di., 13. Nov., 10:13 Uhr

 

Der Mega-Fight zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury rückt immer näher. Am 2. Dezember stehen sich die beiden Schwergewichtler im Staples Center in Los Angeles gegenüber. Fury will sich nach zwei Comeback-Siegen erneut zum Champion machen. Wilder hat allerdings keine Zweifel daran, den Ring einmal mehr als Sieger zu verlassen.

 

 In wenigen Wochen ist es soweit. WBC-Weltmeister Deontay Wilder verteidigt in Los Angeles seinen Gürtel im Schwergewicht gegen den britischen Ex-Champion Tyson Fury. Herausforderer Fury kämpft um den ersten WM-Titel seit 2015. Damals hat er sich die Titel der WBO, IBF und WBA von Wladimir Klitschko geholt. Diese wurden ihm anschließend wegen seiner Dopingsperre aberkannt. Nun ist der Ire zurück. Bei seinem Comeback besiegte er zunächst Sefer Serferi in Manchester und anschließend den Deutschen Francesco Pianeta in Belfast.

 

Seine Bilanz bleibt damit makellos. In 27 Kämpfen stieg Fury 27 Mal als Sieger aus dem Ring. 19 Mal schickte er seine Gegner KO auf die Bretter. Entsprechend groß ist die Zuversicht beim Briten. Auf einer der Pressekonferenzen zum Fight teilte der „Gypsy King“ schon einmal richtig aus. Natürlich werde er Wilder besiegen und eines der größten Comebacks der Boxgeschichte feiern. „Genauso wie bei George Foreman, Muhammad Ali und all die anderen Großen“. Für Wilder steht fest, „dass ich zurückkomme und dich stilecht auslösche. Alle werden sagen: 'Wie hat er das geschafft?' Und ich werde antworten: 'Ich habe es euch gesagt.' Ich bin zurück.“

 

Wilder darf sich durchaus Chancen gegen den unbesiegten US-Amerikaner ausrechnen. Trotzdem gilt er bei den Buchmachern als Außenseiter. Die beste Quote für einen Sieg des Briten bekommt man bei betway mit 2.38. Dem stehen die 1.30 bei bet-at-home von Wilder gegenüber. Der amtierende Champion kann daher nur über die Aussagen seines Gegners lachen.

 

„Es ist nicht deine Zeit. Es ist meine Zeit. Das wird es immer sein, bis ich zurücktrete. Am Kampfabend schaust du nicht in die Augen von Deontay Wilder, sondern in die Augen des 'Bronze Bombers'.“ Für Fury aber nicht gerade eine Kampfansage. Dies sei der Kampfname „eines Drittplatzierten“, wie er in gewohnt offensiver Manier entgegnete: „Jeder, der ein Alter Ego hat und nicht er selbst ist, kann nicht gewinnen – du kannst mich nicht schlagen. Du und dein Alter Ego seid ein Haufen Penner. Wer bist du? Du bist ein Penner aus Alabama, der KO gehen wird.“

 

Das muss Fury erst noch unter Beweis stellen. Sollte er Wilder KO schlagen, durch TKO oder Disqualifikation gewinnen, beläuft sich die Quote bei sportingbet auf 7.00. Es wäre eine echte Überraschung. Wilders Bilanz ist nämlich noch beeindruckender als die von Fury. 40 Mal stand der US-Amerikaner im Ring, immer ging er als Sieger hervor, 39 Mal schlug er seine Gegner KO. Der „Bronze Bomber“ weiß ganz genau, dass ihn eine schwere, aber sicher nicht unlösbare Aufgabe erwartet.

 

Daher hat er sich auch akribisch vorbereitet. „Ich fühle mich so gut wie noch nie“, so der amtierende Champion: „Ich bin mental, physisch und emotional bereit, loszulegen. Alles ist perfekt. Ich will einfach nur in den Ring und Action zeigen. Tyson Fury hat keine Ahnung, worauf er sich eingelassen hat.“

 

Natürlich ist sich auch Wilder sicher, den Kampf vorzeitig zu beenden. Durch KO, TKO oder Disqualifikation, dann gibt es von William Hill eine Quote von 2.38. Er will Fury „die Lichter ausknipsen“, so wie er es bisher immer mit seinen Gegnern gemacht hat. Verbal gehen beide Kämpfer bereits in die Vollen. Wer am Ende im Ring überzeugen kann, erfahren wir aber erst am 2. Dezember.

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