Halbzeit in der Bundesliga

Die Hälfte der Bundesliga-Saison ist gespielt. Erstmals seit neun Jahren haben die Bayern nicht auf Rang eins überwintert. Borussia Dortmund mischt die Liga gründlich auf.

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Mi., 16. Jan., 16:20 Uhr

 

Die Hälfte der Bundesliga-Saison ist gespielt. Erstmals seit neun Jahren haben die Bayern nicht auf Rang eins überwintert. Borussia Dortmund mischt die Liga gründlich auf. Sechs Punkte Vorsprung hat der BVB auf den Titelverteidiger aus München. Darüber hinaus gibt es noch einige andere Überraschungen. Hier ein Zwischenfazit:

 

Der Titelkampf:

 

Meister werden immer die Bayern. Das war in den vergangenen sechs Spielzeiten bereits  der Fall. Und obwohl die Dortmunder nach 17 Spieltagen sechs Punkte Vorsprung haben, wollen sie vom Titelgewinn immer noch nichts wissen. Dazu ist der Rekordmeister aus München einfach zu stark. Die Buchmacher sehen das jedoch anders. Bei NetBet ist die Borussia mit 1.83 mittlerweile der Top-Favorit auf die Meisterschaft. Erst dahinter folgen die Bayern bei betfair mit einer Quote von 2.10.

 

Dass noch ein dritter Klub um die Titelvergabe mitmischen kann, ist eher unwahrscheinlich. Obwohl die starken Gladbacher nur drei Zähler hinter dem FC Bayern rangieren, sind die Fohlen bei den Buchmachern der klare Außenseiter. Bei bwin kommt Mönchengladbach nicht über eine Meisterquote von 81.00 hinaus. Leipzig auf Rang vier rangiert bei William Hill mit 101.00 sogar schon im dreistelligen Quotenbereich.

 

Der Kampf um die Top-Vier:

 

Dafür haben diese beiden Klubs beste Chancen, wenn es um die Vergabe der Champions-League-Plätze geht. Landet Gladbach am Ende unter den Top-Vier, zahlt bet-at-home eine Quote von 1.40 aus. Leipzig kommt bei BetStars auf 1.53.

 

Darüber hinaus stellen noch andere Klubs Ansprüche auf einen Platz unter den besten Vier. Die starken Frankfurter sind so ein Kandidat. Die Hessen rangieren nach 17 Spieltagen auf dem sechsten Platz, einen Zähler hinter dem VfL Wolfsburg. Die Eintracht mischt außerdem die Europa League richtig auf. Ohne Punktverlust haben sie die Zwischenrunde erreicht. Im neuen Jahr ist definitiv wieder mit Frankfurt zu rechnen. Im Kampf um die Top-Vier liegen sie bei Unibet mit 4.50 sogar noch vor dem VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen kommen bei bet-at-home lediglich auf 11.00. Auch Hoffenheim und Leverkusen sollte man noch nicht abschreiben. Die TSG wird bei Unibet mit 5.00, Bayer bei BetStars mit 8.00 geführt. Dabei sind die Leverkusener eine der großen Enttäuschungen in dieser Saison.

 

Die Verlierer der Hinrunde:

 

Die Rheinländer haben sich sogar schon von Trainer Heiko Herrlich getrennt. Der derzeitige neunte Platz ist die beste Platzierung der gesamten Hinrunde. Meist lag die Werkself in der unteren Tabellenhälfte. Dabei wollte man unbedingt ganz oben mitspielen.

 

So wie auch der FC Schalke. Der Vizemeister ist sogar noch heftiger abgestürzt. Dem schwachen Saisonstart mit fünf Niederlagen in Folge hinkt Königsblau immer noch hinterher. Rang 13 ist wahrlich nicht das, was man sich in Gelsenkirchen so vorgestellt hat. Die Teilnahme am internationalen Geschäft wäre mittlerweile ein großer Erfolg. An die Champions League sollte man jedoch keinen Gedanken mehr verschwenden.

 

Ein weiterer Verlierer ist der VfB Stuttgart. Die Schwaben haben im Sommer groß eingekauft, belegen aber nach wie vor den Relegationsplatz. Trainer Tayfun Korkut wurde entlassen und durch Markus Weinzierl ausgetauscht, doch auch unter dem Niederbayern hat der VfB noch nicht wieder in die Spur gefunden.

 

Der Kampf um den Klassenerhalt:

 

Daher zählt Stuttgart bei den Buchmachern auch als einer der Abstiegskandidaten. Bei betfair steht im Abstiegsfall eine Quote von 2.70. Niedrigere Quoten bekommen hier nur der 1. FC Nürnberg (1.11) und Hannover 96 (1.67).

 

Dass der Club als Aufsteiger gegen den Abstieg kämpft, war irgendwie zu erwarten. Trotzdem sind elf Zähler eine richtig schwache Ausbeute. Nürnberg konnte nur zwei der bisherigen 17 Saisonspiele gewinnen. Selbiges trifft auf Hannover 96 zu. Die Niedersachsen haben lediglich das bessere Torverhältnis. Das sollte allerdings nur ein schwacher Trost sein.

 

Auch der FC Augsburg und Fortuna Düsseldorf müssen noch zittern. Der FCA hat auf Rang 15 nur einen Punkt Vorsprung zum VfB Stuttgart. Im Abstiegsfall bietet betfair seinen Kunden eine Quote von 7.00. Düsseldorf wird bei bwin mit 2.70 geführt. Dabei hat sich die Fortuna dank eines starken Schlussspurts auf Rang 14 geschoben. Aber die Saison ist eben noch lang und es kann noch viel passieren.

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