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UEL: Dritter Sieg im dritten Finale?

Atletico Madrid hat sich nach dem Erfolg über den FC Arsenal ins Finale der Europa League gekämpft. Die Spanier stehen zum dritten Mal im Endspiel dieses Wettbewerbs.

Oddschecker
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Di., 15. Mai, 14:19 Uhr

 

Atletico Madrid hat sich nach dem Erfolg über den FC Arsenal ins Finale der Europa League gekämpft. Die Spanier stehen zum dritten Mal im Endspiel dieses Wettbewerbs. Zweimal konnten sie bereits gewinnen. Auch gegen Marseille? Olympique hat in Lyon einen vermeintlichen Heimvorteil. Bisher konnte aber noch kein Klub aus Frankreich die Europa League gewinnen.

 

Der große Favorit Atletico Madrid hat die Prognosen der Buchmacher bestätigt und sich bis ins Finale gespielt. Dort wartet am Mittwochabend Olympique Marseille. Die Franzosen stehen zum ersten Mal im Endspiel. Für sie geht es um den ersten internationalen Titel seit dem Erfolg in der Champions League im Jahr 1993. Für Marseille geht es außerdem um einen Startplatz in der Königsklasse in der kommenden Saison.  Einen Spieltag vor Saisonende in Frankreich hat OM auf Rang vier einen Punkt Rückstand auf das viertplatzierte Lyon.

 

Bisher standen sich diese beiden Klubs in Europa erst einmal gegenüber. Das war in der Champions League in der Saison 2008/09. Damals gewann Atletico das Heimspiel mit 2:1. In Marseille trennte man sich mit einem torlosen Unentschieden. Wie wird es diesmal? Die Buchmacher sehen die Madrilenen wieder im Vorteil.

 

Für sie geht es um den dritten Titelgewinn nach 2010 und 2012. Holen sie den Pokal am Mittwochabend zum dritten Mal, offeriert Bet3000 eine Quote von 1.37. Etwas mehr gibt es, falls Atletico schon in der regulären Spielzeit triumphieren sollte. Dann hat BetStars 1.73 im Angebot.

 

Etwas anders sieht es für Marseille aus. Für den Gesamtsieg gibt es von Bet3000 3.10. Ein Sieg nach 90 Minuten bringt bei sportingbet eine Quote von 5.75. Warum das so ist, zeigt sich an der Bilanz Olympiques gegen spanische Klubs. Bisher konnte man nur vier von 15 Duellen gewinnen. Acht wurden verloren. Immerhin feierte man aber zwei dieser Siege in dieser Saison im Achtelfinale gegen Atheltic Bilbao (3:1, 2:1).

 

Ein anderes Problem von OM ist die Auswärtsschwäche. Im heimischen Stade Velodrome wurden acht der neun Europapokalspiele gewonnen, aber nur eine der neun Begegnungen auf fremden Plätzen. Vielleicht kann Marseille daraus Kapital schlagen, dass das Endspiel in Lyon auf französischem Boden stattfindet.

 

In Frankreich tut sich nämlich auch Atletico richtig schwer. Seit 1961 konnte man nicht mehr bei einem Klub aus der Ligue 1 gewinnen. Meistens läuft es für die Madrilenen auf ein Unentschieden hinaus. Die Bilanz gegen Klubs aus Frankreich: Sechs Siege, fünf Unentschieden und nur eine Niederlage. Ist auch das Spiel gegen Marseille nach 90 Minuten noch nicht entschieden, gibt es für einen Unentschieden-Tipp von betway eine Quote von 3.75.

 

Ein ganz entscheidender Spieler im Finale könnte Antoine Griezmann sein. Der Franzose könnte sein letztes Pflichtspiel für Atletico bestreiten. Sein Verbleib über das Saisonende hinaus ist immer noch unklar. Gegen seine Landsleute wird er sicherlich besonders motiviert sein. Das zeigt sich auch an den Quoten der Buchmacher. Bei einer Quote von 4.40 gilt er bei 888sport für das 1:0 der Partie als gefährlichster Spieler auf dem Platz. Für ein Tor zu einem beliebigen Zeitpunkt zahlt Unibet immer noch 2.38 aus.

 

Auf Seiten von Olympique ruhen die Hoffnungen auf Dimitri Payet. Der Nationalspieler machte im Viertelfinale gegen Leipzig den Unterschied. Seine Torquote setzt betfair auf 7.00 fest.

 

Interessant: Marseille hat nun vier Endspiele in Europapokalen erreicht. Gewinnen konnten sie nur eines davon. Das war 1993 im Champions-League-Finale gegen Milan mit 1:0 in München. Atletico steht bei neun Endspielteilnahmen. Drei davon wurden gewonnen. Nach 1962 im Pokal der Pokalsieger waren das die Europa-League-Finals 2010 gegen Fulham (2:1 n.V.) und 2012 mit 3:0 gegen Bilbao. Damals schon Trainer der Rojiblancos war Diego Simeone. Der Argentinier wird diesmal aber nicht auf der Bank Platz nehmen. Simeone muss eine Sperre absitzen. Ein Vorteil für Marseille? Am Mittwochabend werden wir es erfahren.

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