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Das ist die WM 2018

Die Weltmeisterschaft in Russland geht in die heiße Phase. Nur noch acht von 32 Mannschaften sind übrig.

Oddschecker
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Mi., 4. Juli, 12:03 Uhr

 

Die Weltmeisterschaft in Russland geht in die heiße Phase. Nur noch acht von 32 Mannschaften sind übrig. Grund genug, um einen Blick auf den bisherigen Turnierverlauf zu werfen. Das sind unsere Tops und Flops der Endrunde.

 

Tops:

 

Kroatien:

 

Kroatien wurde vor Beginn der Weltmeisterschaft als Geheimfavorit gehandelt. Wenn überhaupt. Die Balkan-Kicker sind zuletzt dreimal in Folge in der Vorrunde ausgeschieden. Nun haben sie sich mit beeindruckendem Fußball in die Herzen der Fans gespielt. Schon in der Gruppenphase gewannen sie alle drei Spiele. Gegen Dänemark war im Achtelfinale im Elfmeterschießen zwar etwas Glück dabei, aber die kroatische Nationalmannschaft ist wieder nah dran an der Goldenen Generation, die 1998 in Frankreich den dritten Platz holte.

 

Für uns ist Kroatien mittlerweile weit mehr als ein Geheimtipp. Das Team um Superstar Luka Modric muss nun an Russland vorbei. Sollten sie das Halbfinale erreichen, gibt es von mybet eine Quote von 1.57. Selbst das Finale ist kein Wunschdenken mehr. Dafür zahlt betway 3.10 aus. Richtig lukrativ ist derzeit auch die Titelquote der Kroaten. Bei BetStars kommen sie auf 7.50.

 

England:

 

Bei den Engländern wächst etwas zusammen. Der Umbruch im Kader, den Gareth Southgate vorangetrieben hat, trägt bereits bei dieser Weltmeisterschaft Früchte. In der Gruppenphase hatten es die Engländer noch relativ leicht, konnten aber gegen die vermeintlich kleinen Teams wie Tunesien und Panama überzeugen. Das letzte Gruppenspiel gegen Belgien war kein Maßstab. Zahlreiche Stars wurden geschont.

 

Und mittlerweile hat England ja sogar schon das Viertelfinale erreicht und dabei Historisches geschafft. Erstmals in ihrer WM-Geschichte haben die Three Lions ein Elfmeterschießen gewonnen. Allein das ist schon ein großer Erfolg. Alles Weitere ist Bonus. Vielleicht ja auch der Titelgewinn. Mit 5.25 zählt England bei 888sport zum engsten Kreis der Titelaspiranten unter den verbleibenden Teams.

 

Russland:

 

Die Vorbereitung auf die WM im eigenen Land war derart schlecht, dass man in Russland nicht viel von der Nationalmannschaft erwartet hat. Sich gut verkaufen, kämpfen und den Turnierausrichter würdig vertreten. Das war die Vorgabe, die sogar Präsident Wladimir Putin ausgegeben hat. Nun stehen die Russen sogar im Viertelfinale. Und das nicht unberechtigt. Nach einer starken Gruppenphase schalteten sie im Achtelfinale sogar die hochfavorisierten Spanier aus. Was so ein Heimvorteil alles bewirken kann. Die Sbornaja hat schon jetzt alle Erwartungen übertroffen. Selbst das Aus im Viertelfinale wäre keine Enttäuschung. Wer den Russen aber sogar den Sprung ins Halbfinale gegen Kroatien zutraut, darf sich bei betway über eine Quote von 2.50 freuen.

 

Die kleinen Teams:

 

Große Gewinner bei der Weltmeisterschaft waren in diesem Sommer eindeutig die kleinen Mannschaften, die die Favoriten mächtig ins Schwitzen brachten. Island hat die WM bei der ersten WM-Teilnahme wie schon vor zwei Jahren bei der Euro bereichert. Die Wikinger konnten sogar dem zweifachen Weltmeister aus Argentinien einen Punkt abkämpfen. Zum Weiterkommen hat es am Ende nicht gereicht. Dennoch hat Island viel Freude bereitet.

 

Ein weiterer Debütant war Panama. Die Kicker aus Mittelamerika schieden zwar schon nach der Gruppenphase aus und hatten sportlich nicht wirklich etwas zu bieten, dafür haben sie sich in ihrer Heimat zu Volkshelden gemacht. Allein die Qualifikation war schon eine Riesensensation. Als dann auch noch ein Tor im zweiten Gruppenspiel gegen England gelang, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Panama feierte die Teilnahme in Russland bereits wie den Titelgewinn. Vom Sommer 2018 wird man im vier Millionen Einwohner Staat noch lange sprechen.

 

Flops:

 

Deutschland:

 

Wenn es um die Flops des Turniers geht, muss Deutschland an erster Stelle stehen. Der Titelverteidiger ist wie schon seine Vorgänger Italien und Spanien in der Gruppenphase ausgeschieden. Mit Rumpelfußball und ohne Ideen verabschiedete sich die Mannschaft sogar auf dem letzten Tabellenplatz hinter Schweden, Mexiko und Südkorea. Es war das erste Aus der Deutschen in der Gruppenphase überhaupt. Es kann nur besser werden. Vielleicht ja 2020 bei der Euro. Dort zählen die Deutschen immerhin wieder zu den Favoriten.

 

Argentinien:

 

Schwache Leistungen auf dem Platz, Meuterei gegen den Trainer und ein Superstar, der die hohen Ansprüche in der Nationalmannschaft wieder einmal nicht erfüllen konnte. Argentinien war bei der WM nur ein Schatten seiner selbst. Mit letzter Kraft hat sich die Albiceleste ins Achtelfinale gezittert. Dort wollte man der Welt beweisen, dass man doch noch zu den Titelkandidaten gezählt werden muss. Es folgte das Aus gegen Frankreich. Alles andere wäre für Argentinien auch nicht verdient gewesen. Die Leistungen waren einfach, einmal mehr, zu enttäuschend. Das trifft auch auf Lionel Messi zu. Der Barca-Star konnte das Team nicht führen. Einen genialen Moment hatte er gegen Nigeria. Aber wieder einmal wurde Messi den Ansprüchen, wie die ganze Nationalmannschaft, nicht gerecht.

 

Afrikanische Teams:

 

Die Afrikaner haben bei der Weltmeisterschaft auf ganzer Linie enttäuscht. Erstmals seit 1982 hat es kein Team des Kontinents in die K.o.-Runde geschafft. Der Senegal galt als stärkste afrikanische Mannschaft, konnte sich in der Gruppe aber nicht gegen Kolumbien und Japan behaupten. Auch Nigeria hat den Sprung ins Achtelfinale am letzten Spieltag gegen die schwachen Argentinier verpasst. Ägypten blieb sogar völlig ohne Sieg. Für Marokko und Tunesien war das Turnier ebenfalls schon nach drei Spielen beendet.

 

Neymar:

 

Zweifelsohne ist Neymar einer der besten Fußballer des Planeten. Und klar, Neymar wird bei Weltmeisterschaften oft gefoult. So oft, wie kein anderer Spieler im laufenden Turnier. Aber warum man sich mit seinen Showeinlagen derart theatralisch in Szene setzen muss, das weiß wohl nur Neymar selbst. Fans, Experten und Medien gehen mit den Offensivspieler hart ins Gericht. Der Brasilianer wirkt in beinahe jedem Spiel schwer verletzt, als würde ihm fast das Karriereende drohen, nur um dann zwei Minuten später wieder aufzustehen, als wäre nichts gewesen. Das hat Neymar nicht nötig. Er macht es trotzdem und verspielt sich bei den Fans viel Kredit.

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