Hamilton in Austin Weltmeister?

Im Kampf um die WM-Krone hängt Sebastian Vettel vier Rennen vor Ende der Saison schon um 59 Punkte zurück.

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Mo., 16. Okt., 12:41

 

Im Kampf um die WM-Krone hängt Sebastian Vettel vier Rennen vor Ende der Saison schon um 59 Punkte zurück. Lewis Hamilton könnte sich schon an diesem Wochenende beim Großen Preis der USA zum neuen Weltmeister machen. Ferrari hat aber noch nicht aufgegeben.

Die letzten drei Saisonrennen würde Sebastian Vettel am liebsten aus dem Rennkalender streichen. In Singapur und Japan kam der Heppenheimer im Ferrari nicht ins Ziel und musste mitansehen, wie sein härtester Rivale Lewis Hamilton zweimal zum Sieg fuhr. Auch im dazwischenliegenden Rennen in Malaysia baute der Brite seinen Vorsprung mit Platz zwei aus. Vettel wurde Vierter.

Trotzdem will man bei der „Scuderia“ den Silberpfeilen noch nicht zum Titel gratulieren. „Die Formel-1-Saison ist für Ferrari noch nicht verloren. Wir haben noch vier Rennen, um aufzuholen. Bei aller Demut sage ich, dass unser Auto riesige Fortschritte gemacht hat. Ohne arrogant klingen zu wollen: Ich glaube, dass Ferrari auf demselben Niveau, oder vielleicht sogar besser als Mercedes ist“, sagte Präsident Sergio Marchionne anlässlich des 70. Gründungsjahres von Ferrari.

Die Chancen sind allerdings gering. Vettel wird bei BetStars lediglich noch mit einer Titelquote von 34.00 geführt. Hamilton ist der Titel laut William Hill mit 1.02 kaum mehr zu nehmen.

Hamilton kann sich bereits in den USA zum neuen Weltmeister machen. Dazu muss er das Rennen allerdings gewinnen und Vettel darf maximal auf Platz sechs fahren. Reicht es für den Mercedes-Piloten zu Rang zwei, darf Vettel nicht besser als Neunter werden.

Bei den Buchmachern ist Hamilton für das Rennen in Austin schon einmal favorisiert. Bei 888sport kommt er auf eine Siegquote von 1.90. Vettel bleibt bei betway mit 3.25 sein härtester Konkurrent. Für den Heppenheimer kann aber nur ein Sieg zählen. Alles andere wäre für den weiteren Saisonverlauf klar zu wenig.

Selbst vier Siege in Folge wären für den Hessen nicht genug. Holt Hamilton dann nämlich nur noch vierte Plätze, würde sogar das zur Weltmeisterschaft reichen. Davon ist, sollte der Silberpfeil-Pilot nicht ausfallen, auszugehen. Nur zweimal landete Hamilton in dieser Saison nicht in den Top-Vier.

Dass sich Vettel trotz klarem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen wird, hat er schon mehrfach bewiesen. So auch im Jahr 2010, als er sechs Rennen vor Schluss 31 Punkte aufholte und Fernando Alonso sowie Mark Webber hinter sich ließ.

2012 war es ähnlich. Damals, bei seinem dritten Titelgewinn, lag Vettel zur Halbzeit 44 Punkte hinter Alonso. Dann folgte eine Siegesserie des Deutschen. Am Ende gewann er die Saison mit drei Zählern Vorsprung. Solange theoretisch noch etwas möglich ist, wird Vettel also nicht aufgeben.

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